Bis zum 14. Juni 2027 bewerben!

Nachwuchspreis 2027

Jetzt teilnehmen – der Bewerbungszeitraum für 2027 läuft

Nachwuchsforum: Ideen für Aufbruch und Wandel Präsentation und Auszeichnung der Preisträger

Erstmalig wurde im Rahmen des Mitteldeutschen Ernährungsgipfels 2022 ein attraktiver Preis ausgerufen, um Impulse für Innovationen und Kooperationen zu setzen und die Leistungen des akademischen Nachwuchses zu würdigen. Seitdem konnten in drei Jahrgängen schon neun PreisträgerInnen geehrt werden.

Der Nachwuchspreis wird an drei gleichgestellte Preisträger vergeben und ist von den veranstaltenden Ernährungsnetzwerken mit jeweils 1.000 € dotiert.
Die Verleihung und Präsentation der Preisträgerarbeiten 2027 erfolgt im Rahmen des 11. Mitteldeutschen Ernährungsgipfels 2027 in Sachsen-Anhalt.

Der aktuelle Bewerbungszeitraum für den Nachwuchspreis 2027 läuft. Die Bewerbungsfrist endet am 14. Juni 2027.

Vernetzung

Unternehmen frühzeitig mit (zukünftigen) Fach- und Nachwuchsführungskräften vernetzen

Forschung

Einbindung der Unternehmen in Forschungsthemen verstärken und verstetigen

Bildungsdialog

Dialog mit Hochschulen zu Ausbildungsinhalten etablieren

Innovation

Innovationsstärke der Unternehmen sichtbar machen

FAQ und Downloads

Der Preis
Wer erhält den Nachwuchspreis und wie läuft die Preisverleihung ab?

Der Nachwuchspreis wird an drei gleichgestellte Preisträger vergeben und ist von den veranstaltenden Ernährungsnetzwerken mit jeweils 1.000 € dotiert. Die Verleihung und Präsentation der Preisträgerarbeiten erfolgt im Rahmen des 11. Mitteldeutschen Ernährungsgipfels 2027 in Sachsen-Anhalt.

Bewerben können sich Absolventen und Studierende, die in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen im Zeitraum vom 01.06.2026 bis 31.05.2027 ihre Abschlussarbeit (Bachelor, Master, Diplom) oder eine hervorgehobene Projektarbeit an einer Hochschule, Fachhochschule, Dualen Hochschule oder in einem Unternehmen der Ernährungswirtschaft der mitteldeutschen Bundesländer erfolgreich beendet haben.

Maßgebend ist die Annahme und positive Bewertung der vorgelegten Arbeit durch den betreuenden Hochschuldozenten (Nachweis erforderlich). 

Wesentliche Erfolgskriterien sind neben dem Fachinhalt:

  • eine hervorgehobene Relevanz für den unternehmerischen Alltag in kleinen und mittelständischen Unternehmen der Ernährungswirtschaft
  • sowie ein ausgeprägtes Transferpotential für den vorgestellten, innovativen Lösungsansatz

Der Bewerbungszeitraum für den Nachwuchspreis 2027 endet am 14. Juni 2027.

Der Veranstalter behält sich vor, die Prämierungsbedingungen der Situation zum geplanten Durchführungstermin anzupassen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Auswahl der besten Arbeiten erfolgt durch ein mit Unternehmensvertretern und Wissenschaftlern besetztes Gremium.

Der aktuelle Bewerbungszeitraum für den Nachwuchspreis 2027 läuft. Die Bewerbungsfrist beendet am 15. Juni 2026.

Hintergrund des Nachwuchsforums

Der Mitteldeutsche Ernährungsgipfel unter Federführung der Ernährungsnetzwerke der drei mitteldeutschen Bundesländer ist als jährliches Branchenhighlight fest etabliert. Unternehmen der Ernährungswirtschaft, Forschungseinrichtungen und starke Partner der Lebensmittelwertschöpfungskette tauschen ihre Perspektiven zu Herausforderungen und Chancen der Branche aus und knüpfen dabei wertvolle Netzwerke. Erstmalig präsentierten die Veranstalter im Jahr 2022 das Nachwuchsforum und prämierten wegweisende Abschlussarbeiten mit einem Nachwuchspreis.

Wegen der für klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) der Ernährungswirtschaft stark herausfordernden Themen Fachkräftesicherung und Innovationsmanagement werden Nachwuchsforum und Nachwuchspreis als feste Bausteine des Formats entwickelt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Auswahl der Prämierungsarbeiten erfolgt durch ein mit Unternehmensvertretern und Wissenschaftlern besetztes Gremium.

Kontakt

Dr.-Ing. Yvonne Schneider

Das war das Nachwuchsforum 2026

Nunmehr zum fünften Mal wurden im Rahmen des Mitteldeutschen Ernährungsgipfels 2026 die Nachwuchspreise verliehen. Jedes Jahr aufs Neue demonstrieren die Bewerbungen die große Vielfalt spannender Themen und Herausforderungen in den Unternehmen der Ernährungswirtschaft – von neuen Rohstoffen, gesunden und funktionalen Produkten,
Lebensmittelqualität & -sicherheit, Verpackung über innovative Verfahren, Digitalisierung & Automatisierung bis hin zum Marketing. Die engen Kooperationen zwischen mitteldeutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Rahmen der diesjährigen Preisträgerarbeiten unterstreichen die Potentiale, die auf die mittelständische Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Ernährungswirtschaft einzahlen.

Prämiert wurden drei wegweisende Arbeiten mit jeweils 1000 €.
Die Preisverleihung und Präsentation der Preisträgerarbeiten erfolgte auf dem 10. Mitteldeutschen Ernährungsgipfel am 29. September 2026 in Erfurt.

Die Preisträger und ihre Arbeiten

Emily Kutz

B. Sc.
Duale Hochschule Sachsen, Staatliche Studienakademie Plauen

„Photometrische Bestimmung der Peroxidzahl zur Bewertung des Alterungsprozesses von teigummantelten Erdnüssen“

Qualitätsmanagementaufgaben nehmen in den Lebensmittelunternehmen immer mehr Raum ein. Vor diesem Hintergrund gewinnen aussagekräftige Schnellmethoden zunehmend an Bedeutung. Während die Haltbarkeit bisher vor allem durch sensorische Tests und aufwändige nasschemische
Analysen bestimmt wurde, bestätigt die Arbeit die photometrische Schnellmethode als zuverlässige und zeitsparende Alternative. Sie ermöglicht eine deutlich vereinfachte Probenvorbereitung, reduziert den Chemikalienverbrauch und den Schulungsaufwand für das Personal und liefert auch bei komplexen Proben verlässliche Werte. Die Arbeit bietet großes Transferpotential und unterstützt eine praxisorientierte, ressourcenschonende Weiterentwicklung der Qualitätskontrolle.

Nico Richter

B. Eng.
Hochschule Mittweida

„Einführung KI-gestützter Bestellsoftware im filialisierten Lebensmitteleinzelhandel – Chancen, Herausforderungen und Akzeptanz am Beispiel der Unternehmensgruppe „RICHTER Erzgebirge““

Die Arbeit zeigt auf, wie meist manuelle, erfahrungsbasierte Bestellprozesse im Lebensmitteleinzelhandel durch KI-Lösungen verbessert, Fehl- oder Übermengen reduziert, Mitarbeitende unterstützt und Betriebsergebnisse verbessert werden können. Zentrale Erfolgsfaktoren sind dabei klare Prozesse, hohe Datenqualität und Akzeptanz durch die Mitarbeitenden. Für die Einführung wird eine dreistufige Vorgehensweise mit Herstellung der Daten- und Prozess-Readiness, zeitlich begrenztem Pilot mit definierten KPIs und anschließendem stufenweisen Rollout empfohlen. Die Ergebnisse liefern eine direkt anschlussfähige Entscheidungsgrundlage für KMU und zeigen, wie KI-basierte Bedarfsprognosen Effizienz, Frische und Nachhaltigkeit im Lebensmitteleinzelhandel fördern können.

Jan Ferdinand Horneck

Dipl.-Lebensmittelchemiker,
Technische Universität Dresden

„Seleninduzierte Fehlaromen in Bier“

Selen gilt als essentielles Spurenelement, dessen gezielte Anreicherung in Lebensmitteln in Europa an Bedeutung gewinnt. Die Arbeit untersucht am Beispiel Bier sowohl sensorische als auch technologische Herausforderungen, die die Selenanreicherung in fermentierten Lebensmitteln mit sich bringt. Die Ergebnisse zeigen, dass Selen je nach Hefestamm und Herstellungsverfahren zu Fehlaromen führen kann und die Fermentation beeinflusst. Die Arbeit liefert wichtige Erkenntnisse
zur Balance zwischen ernährungsphysiologischem Mehrwert, Produktqualität und Prozessstabilität und empfiehlt produktspezifische Prüfungen bei der Entwicklung selenangereicherter Lebensmittel.
Die angewandte Methodik bietet zudem ein hohes Transferpotential für die Bewertung funktioneller Zusatzstoffe in weiteren fermentierten Lebensmitteln und unterstützt so die Entwicklung innovativer, funktioneller Produkte in der Lebensmittelindustrie.

Vorname Nachname

„“

Bewerben konnten sich Studierende von Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsakademien und Dualen Hochschulen oder aus Unternehmen der Bundesländer Thüringen, SachsenAnhalt und Sachsen, die ihre Abschlussarbeit (Bachelor, Master, Diplom) bereits erfolgreich beendet haben.

Eine Jury aus Vertretern der Netzwerke, Unternehmen und Partnerhochschulen wählte auf Basis eines Bewertungskatalogs aus den eingegangenen Bewerbungen drei gleichgestellte
Preisträger aus. Wesentliche Erfolgskriterien waren die hervorgehobene Relevanz für den unternehmerischen Alltag in kleinen und mittelständischen Unternehmen der Ernährungswirtschaft sowie ein ausgeprägtes Transferpotenzial für den vorgestellten innovativen Lösungsansatz.

Das war das Nachwuchsforum 2025

Nunmehr zum vierten Mal wurde im Rahmen des Mitteldeutschen Ernährungsgipfels 2025 die Nachwuchspreise verliehen. Jedes Jahr aufs Neue demonstrieren die Bewerbungen die große Vielfalt spannender Themen und Herausforderungen in den Unternehmen der Ernährungswirtschaft – von neuen Rohstoffen, gesunden Produkten, Lebensmittelqualität & -sicherheit, Verpackung über innovative Verfahren, Digitalisierung & Automatisierung bis hin zum Marketing. Die engen Kooperationen zwischen mitteldeutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Rahmen der diesjährigen Preisträgerarbeiten unterstreichen die Potentiale, die auf die mittelständische Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Ernährungswirtschaft einzahlen.

Prämiert wurden vier wegweisende Arbeiten mit jeweils 1000 €.
Die Verleihung und Präsentation der Preisträgerarbeiten erfolgte auf dem 9. Mitteldeutschen Ernährungsgipfel am 5. November 2025 in Dresden.

Die Preisträger und ihre Arbeiten

Josephine Haupt

B. Sc. Ökotrophologie,
Hochschule Anhalt

„Alternativen zum Einsatz von Saccharin in Gewürzgurken-Konserven“

Süßende Zutaten sind wesentliche Geschmacksträger in Lebensmitteln. Einige Süßstoffe werden von Konsumenten wegen potentieller gesundheitlicher Risiken kritisch bewertet. Die Arbeit demonstriert am Beispiel einer Gewürzgurken-Konserve das komplexe Zusammenspiel möglicher Alternativen und deren Auswirkungen auf die Preisstruktur und sensorische Akzeptanz des Produktes.

Die angewandte Methodik der mehrdimensionalen Nutzwertanalyse mit ihrer systematischen Bewertung von Zucker-, Süß- und Zuckeraustauschstoffen liefert auch für zukünftige Rezepturanpassungen und Reformulierungen ein wertvolles Arbeitsinstrument.

Maria Kain

B. A. Lebensmittelmanagement,
Duale Hochschule Sachsen

„Gefahren- und Risikoanalyse von Lebensmittelkontaktmaterialien im HACCP-Konzept eines mittelständischen Unternehmens der Ernährungswirtschaft“

Qualitätsmanagementaufgaben nehmen in den Lebensmittelunternehmen einen wachsenden Raum ein. Neben den Lebensmitteln selbst muss eine Vielzahl an Lebensmittelkontaktmaterialien im Auge behalten werden, um die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten. Unternehmensspezifisch sind Materialen, Gegenstände und Nutzungsbedingungen zu erfassen und zu dokumentieren.

Auf Basis der geltenden regulatorischen Rahmenbedingungen demonstriert die Arbeit eine übertragbare Methodik der Gefahren- und Risikoanalyse nach dem HACCP-Konzept sowie eine Routine zur fortlaufenden Aktualisierung der notwendigen Konformitätsdokumente, die auch die Anforderungen des IFS V8 erfüllt.

Stefan Seifert

Dipl.-Ing. Lebensmitteltechnik,
Technische Universität Dresden

„Etablierung eines Verfahrens zur Herstellung von Yuba“

Nicht zuletzt für die wachsende Zahl pflanzlicher Produkte steht die Lebensmittelindustrie vor der dringlichen Aufgabe, nachhaltige und zugleich funktionale Verpackungsalternativen und Lebensmittelhüllen zu entwickeln. Mit Yuba holt die Arbeit ein traditionelles handwerkliches Produkt aus Asien in die Umgebung moderner industrieller Lebensmittelproduktion. Yuba ist vollständig pflanzlich, biologisch abbaubar, nährstoffreich und frei von Zusatzstoffen. Damit erfüllt es zentrale Anforderungen moderner Konsumenten: Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und Transparenz. Das entwickelte Herstellungsverfahren birgt für die Skalierung zwar noch technische Herausforderungen. Für Produzenten pflanzlicher Fleischalternativen eröffnet Yuba aber die Möglichkeit, sich durch eine essbare, Clean-Label-kompatible Hülle differenziert am Markt zu positionieren.

Lisa Schwabe

M. A. Marketing,
Fachhochschule des Mittelstandes

„Erschließung jüngerer Zielgruppen durch Online-Marketing im Premiumsegment der Süßwarenindustrie – eine kritische Analyse“

Viele Unternehmen der Lebensmittelindustrie stehen vor der Herausforderung, für ihre Produkte insbesondere in den Marken- und Premiumsegmenten jüngere Konsumentengenerationen mit veränderten Werten und Erwartungen zu erschließen. Die Arbeit liefert am Beispiel der Süßwarenbranche fundierte Erkenntnisse darüber, wie Online-Marketing gezielt eingesetzt werden kann, um junge Zielgruppen zu erreichen – und wo die Grenzen klassischer Offline-Kanäle liegen. Der Fokus liegt auf konkreten Handlungsempfehlungen zur strategischen Neuausrichtung, etwa in der Kanalauswahl, Tonalität, Content-Gestaltung oder Markeninszenierung. Die Arbeit versteht sich daher als praxisnahe Orientierungshilfe und unterstützt Unternehmen dabei, den Wandel im Konsumverhalten aktiv mitzugestalten.

Bewerben konnten sich Studierende von Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsakademien und Dualen Hochschulen oder aus Unternehmen der Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen, die ihre Abschlussarbeit (Bachelor, Master, Diplom) bereits erfolgreich beendet haben.

Eine Jury aus Vertretern der Netzwerke, Unternehmen und Partnerhochschulen wählte auf Basis eines Bewertungskatalogs aus den eingegangenen Bewerbungen vier gleichgestellte Preisträger aus. Wesentliche Erfolgskriterien waren die hervorgehobene Relevanz für den unternehmerischen Alltag in kleinen und mittelständischen Unternehmen der Ernährungswirtschaft sowie ein ausgeprägtes Transferpotenzial für den vorgestellten innovativen Lösungsansatz.

Rückblick

Gewinner 2024

Das war das Nachwuchsforum 2024

Nunmehr zum dritten Mal wurde im Rahmen des Mitteldeutschen Ernährungsgipfels 2024 ein attraktiver Preis ausgerufen, um Impulse für Innovationen und Kooperationen zu setzen und die Leistungen des akademischen Nachwuchses zu würdigen. Die Themenfelder der Bewerbungen – Neue Rohstoffe, Gesunde Ernährung, Lebensmittelqualität & -sicherheit, Verpackung, Innovative Verfahren und Prozesse, Digitalisierung & Automatisierung – spiegeln die Vielfalt der spannenden Herausforderungen der Branche wider.

Prämiert wurden drei wegweisende Arbeiten von den veranstaltenden Ernährungsnetzwerken mit jeweils 1000 €.
Die Verleihung und Präsentation der Preisträgerarbeiten erfolgte auf dem 8. Mitteldeutschen Ernährungsgipfel am 22. Oktober 2024 in Halle (Saale).

Impressionen 2025

Impressionen
2026